5000 Miles nennt sich eine Band
aus Langenfeld in NRW, der Musikerinnen und Musiker angehören aus
Deutschland, aus Holland, aus dem Iraner, Irak, aus der Ukraine, aus
Syrien und aus Afghanistan: Deutsche musizieren mit Geflüchteten. Die
Band ist aus einem Projekt heraus entstanden, bei dem sich Anfang 2016
ein paar engagierte Deutsche mit Menschen aus verschiedenen
Herkunftsländern regelmäßig trafen, um gemeinsam in einem Chor zu
singen. Freundschaften wurden geknüpft, man half sich aus bei diversen
Alltagsfragen, die Geflüchteten lernten die deutsche Sprache. Jetzt ist
die Band 5000 Miles sehr gefragt – auch wegen ihres tollen
interkulturellen Sounds.
Die Aufzeichnung fand statt am 2.3.2020.
5000 Miles nennt sich eine Band
aus Langenfeld in NRW, der Musikerinnen und Musiker angehören aus
Deutschland, aus Holland, aus dem Iraner, Irak, aus der Ukraine, aus
Syrien und aus Afghanistan: Deutsche musizieren mit Geflüchteten. Die
Band ist aus einem Projekt heraus entstanden, bei dem sich Anfang 2016
ein paar engagierte Deutsche mit Menschen aus verschiedenen
Herkunftsländern regelmäßig trafen, um gemeinsam in einem Chor zu
singen. Freundschaften wurden geknüpft, man half sich aus bei diversen
Alltagsfragen, die Geflüchteten lernten die deutsche Sprache. Jetzt ist
die Band 5000 Miles sehr gefragt – auch wegen ihres tollen
interkulturellen Sounds.
Die Aufzeichnung fand statt am 2.3.2020.
Im November 2019 hatte ich in Episode 11 das Projekt „Sing ein Lied in Deiner Stadt“ vorgestellt. Dafür
spielt eine Band mit ein paar Sängerinnen und Sängern Cover-Songs,
just for fun,
ähnliche wie bei DSDS, nur komplett ohne Jury. Nur weil’s Spaß macht
halt. Jetzt wäre das nächste Event geplant gewesen – und wurde abgesagt.
Ich habe den
Erfinder des Projektes Michael Metzger gesprochen. Wie gehen sie mit
der Situation um? Wer sie kennt, ahnt es schon: mit einer gesunden
Portion Optimismus.
MusikerInnen mit Haltung
Benni Benson, Singer- Songwriter aus Augsburg hat einen ganz erstaunlichen Weg hinter sich: Vor ein paar Jahren war er, wie er selbst sagt, eine Rampensau. Er hat die Bühne schlicht geliebt. Lebte vom Applaus. Das hat sich geändert. Er und seine Musikerfreunde Michi und Jakob haben nämlich im Herbst 2019 in Augsburg ein Projekt ins Leben gerufen, dass es dort und auch in vielen anderen Orten Deutschlands noch nicht gab: KaraUke ist der Titel – das steht für Karaoke mit Ukulele. Einmal im Monat findet ein KaraUke-Abend in Augsburg statt. Dazu versammeln sich mehr oder weniger begabte Ukulele-Spielerinnen und -Spieler in einer Kneipe und dann wird gespielt: Hits aus den letzten Jahrzehnte bunt durchmischt. Und alle singen mit. Das Publikum ist also die Band, kein Rockstar wird bejubelt, sondern die Musiker bejubeln sich selbst. Und die frühere Rampensau Benni ist somit nur noch einer von vielen. Wie er auf die Idee gekommen ist und was dahinter steckt, könnt ihr hören in der neuen Episode von Atti-Tune.
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Der Musiker Geoff Berner hat mehrmals dort gespielt, war von Anfang an
begeistert von der Idee des Projekts und hat jetzt einen Song darüber
geschrieben und ein ganzes Album entsprechend betitelt: Grand Hotel
Cosmopolis – das Augsburger Vorzeigeprojekt für Integration. Ein
leerstehendes Altenheim wurde umgebaut zu einem Hotel für zahlende Gäste
und gleichzeitig als Unterkunft für Geflüchtete, die dort friedlich
miteinander leben. Berner ist Jude und hat andere Beziehungen zum Thema Flucht als viele
andere Menschen. Ein Grand Hotel für Geflüchtete – und dann auch noch in
Deutschland! In diesem Podcast erzählt er, wie er auf die Idee gekommen
ist und warum sein Album diesen Titel verdient hat. Der Kanadier Geoff
Berner ist zum einen Musiker, hat bereits mehrere Alben aufgenommen,
Klezmer-Punk nennt er seinen Stil. Außerdem ist er auch in der Politik
aktiv, früher bei den kanadischen Grünen, heute bei einer neu
gegründeten Partei.